Carolin Metz
Verfasst von Carolin Metz

24. Juni 2020

Wie-digital-sind-sie

Kleinkinder swipen auf dem Handy, Schüler sind selbstverständlich im Klassen-Chat, um die Hausaufgaben zu besprechen – und wie sieht es mit den Erwachsenen aus? Viele von uns sind per Definition keine "digital natives", aber dafür vielleicht "digital experts"? Finden Sie heraus, wie digital Sie sind!

"Digitalisierung" ist ein ziemliches Buzzword – Zeit, die Realität dahinter abzuchecken. Grundsätzlich bedeutet Digitalisierung: die Umwandlung von analogen Werten oder Vorgängen in digitale Formate. Da dies zahlreiche Vorteile bietet und der technische Fortschritt immer mehr möglich macht, digitalisiert sich auch die Arbeitswelt in den letzten Jahren immer stärker. Einer Studie von Statista, XING und Accenture Strategy zufolge fühlt sich die Mehrheit der Arbeitnehmer auf die Digitalisierung gut vorbereitet. Es zeigt sich allerdings auch, dass viele eher über "digitales Halbwissen" verfügen als über solide Kenntnisse. Ein Großteil fühlt sich zwar vertraut mit Themen wie "Big Data" oder "Cloud" – allerdings wenden viele die Errungenschaften der Digitalisierung nicht in der Praxis an.

Unsere täglichen digitalen Begleiter: Smartphone, Tablet & Co.

Dabei wissen wir alle: Grau ist alle Theorie. Um etwas richtig zu erlernen und sinnvoll zu nutzen, müssen wir es in der Praxis anwenden. Begeben wir uns auf Spurensuche: Wie digital ist unser Alltag eigentlich schon? Sind Sie vielleicht digitaler als Sie denken? Und welche Vorteile hat das? Da stehen an erster Stelle mobile Endgeräte, dir wir sowohl privat, als auch in unserem Joballtag nutzen: Smartphone oder Tablet – unser Eingangstor in die digitale Welt.

Das Smartphone ist ein gutes Stichwort: Wie telefonieren Sie mit Kunden, Partnern oder Kollegen? Per Festnetztelefon? Oder sind Sie schon auf Voice over IP oder Videotelefonie umgestiegen? Gerade wenn man aus dem Home-Office arbeitet oder seinen Gesprächspartner nur selten sieht, ist Videotelefonie ein tolles Tool. Man kann Bildmaterial zeigen und direkt besprechen, erkennt die Mimik des Gegenübers und kann so Stimmungen besser einschätzen.

So klappt die Zusammenarbeit besser: Collaboration Tools im Überblick:

Collaboration Tools im Vergleich

Schnell und aktuell

Auch bei der internen Kommunikation in der Firma hält die Digitalisierung Einzug: Nutzen Sie einen Firmenchat? Der ist praktisch für kleine Fragen zwischendurch, ohne dass man den Arbeitsfluss komplett unterbrechen und zum Telefonhörer greifen muss. Wo verwalten Sie das Unternehmenswissen? In analogen Handbüchern oder in einem Unternehmenswiki? Das Wiki hat den Vorteil, dass alle Mitarbeiter von überall auf das gesammelte Wissen zugreifen können.

Wie organisieren Sie Ihre Arbeit im Büro? Nutzen Sie einen Papierkalender oder tragen Sie Ihre Termine in einen Online-Kalender ein, der möglicherweise sogar noch mit den Kalendern Ihrer Kollegen verknüpft ist? Der Vorteil liegt auf der Hand: Man hat alle Termine, sogar die der anderen Teammitglieder, im Blick und muss sich nicht ärgern, dass der Terminplaner gerade mal wieder nicht zur Hand ist.

Auch Ihre To-Do-Liste kann online gehen: mit digitalen Services wie OneNote, Evernote oder Remember the Milk. Ebenso gibt es Online-Office-Anwendungen wie Google Docs. Hier kann man Dokumente teilen und gemeinsam bearbeiten – ideal für Brainstorming im Team oder gemeinsame Projekte. Für die All-in-one-Lösung gibt es Collaboration Tools wie Slack oder Microsoft Teams. Diese vereinen viele der genannten Lösungen wie Chat, Video-Calls, Kalender, Filesharing, Projektmanagement und andere Services.

 ozk-office

Ohne Social Media geht’s kaum

Social Media ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Digitalisierung. Ob man nun privat in einem Online-Netzwerk vertreten sein möchte, sei dahingestellt – in jedem Fall ist es nützlich, seine beruflichen Kontakte auf XING oder LinkedIn zu pflegen. Denn dort aktualisieren sich die Kontaktdaten und beruflichen Stationen der eigenen Kontakte sozusagen automatisch. Für Unternehmen wiederum sind die sozialen Netzwerke mittlerweile ein wichtiger Vertriebskanal. Gerade die jüngeren Kunden sind auf Instagram, Facebook, Pinterest oder TikTok aktiv – umso wichtiger, dies bei der Marketing-Strategie nicht außer Acht zu lassen.

Generell gibt es bei Firmenprozessen viel Potenzial zur Digitalisierung: Zulieferungen, Auslieferung der eigenen Produkte, Auftragsverwaltung – all das kann digital ablaufen. Stellen Sie Ihren Kunden Apps zur Verfügung oder ein Online-Kundenportal? Nutzt die IT-Abteilung und das Office Management die Cloud? Erfassen und analysieren Sie Unternehmensdaten? Hier steckt sehr viel Potenzial zur Effizienzsteigerung und für mehr Wirtschaftlichkeit im Unternehmen!

Ihre Weiterbildung ist jetzt online!

Die Digitalisierung in der Arbeitswelt bringt also viele Vorteile – wieso sollte das dann nicht auch für die Themen Lernen und Weiterbildung gelten? Auch hier sollten Unternehmen den Schritt in die digitale Welt schaffen und die Vorteile erkennen: Online-Weiterbildung wie ELUCYDATE ist von überall aus möglich, zu jeder Zeit und im eigenen Lern-Rhythmus. Sie können die Weiterbildung in Ihren Alltag integrieren – immer dann, wenn es für Sie am besten passt. E-Learning ist multimedial und macht das Lernen daher besonders einfach und wirkungsvoll. Und nicht zuletzt: Es macht oft mehr Spaß als andere Formen der Weiterbildung.

Nicht für jeden sind alle Aspekte der Digitalisierung nützlich und relevant. Aber es ist wichtig, sich bewusst zu machen, wo Digitalisierung die eigene Arbeit sinnvoll unterstützen kann – und diese Veränderungen dann auch offen anzunehmen und umzusetzen.

Was bringt uns die Digitalisierung? Im Idealfall erweitert sie unsere Möglichkeiten, bringt uns mit unseren Kollegen und Kunden zusammen und macht unsere Arbeit effizienter und leichter.

 

Und hier nochmal die Checkliste im Überblick:
  • Telefonieren Sie analog, mit VoIP oder per Videocall?
  • Nutzen Sie einen Firmenchat?
  • Findet der interne Wissensaustausch über ein Unternehmenswiki statt?
  • Ihr Kalender: Papier oder online?
  • Notieren Sie Ihre To-Dos auf einem Zettel oder mithilfe einer App / Website?
  • Nutzen Sie Online-Office-Anwendungen?
  • Verwenden Sie Collaboration Tools?
  • Sind Sie und Ihr Unternehmen auf Social Media präsent?
  • Laufen Ihre Unternehmensprozesse analog oder digital ab?
  • Stellen Sie Kunden eine App oder ein Online-Portal zu Verfügung?
  • Nutzen Sie die Cloud?
  • Erfassen und analysieren Sie Unternehmensdaten?
  • Nutzen Sie E-Learning?

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